Das selbst gebaute Hamsterrad

June 18, 2025

Hey, ich hoffe, es geht dir gut und du genießt deine Woche!

Inzwischen bin ich seit 7,5 Jahren selbstständig. Mehr als doppelt so lange, als ich jemals angestellt war.

Und der Anfang war hart... Nach einem ersten Auftrag war direkt wieder flaute. Und ich stand in Friedrichshain-Kreuzberg in Berlin beim Arbeitsamt, um ALG 1 zu beantragen. Ups.

Aber irgendwie kam ich durch. Denn ich wusste genau, was ich nicht wollte... angestellt sein.

Also habe ich mich auf alle Stellen beworben. Hatte ein paar kleine Kunden hier und da...

Und dann auf einmal...

Adidas. WOW. 9 Monate in einem DAX Konzern. Ein Traum auf Zeit. Am Ende habe ich mich dann aber auch wieder gefreut, etwas anderes zu machen. ;-)

So ging es die nächsten Jahre hin und her. Mal mehr Arbeit, mal weniger.

Doch etwas hat sich verändert...

Das selbst gebaute Hamsterrad

Durch ein finanzielles Puffer konnte ich mich besser auf die lauen Phasen einlassen. Freie Zeit genießen. Mir wieder bewusst werden, was ich eigentlich will. Um dann wieder durchzustarten.

So habe ich über die Jahre gelernt, was ich möchte. Und was vor allem auch nicht. Habe meine Selbstständigkeit so weiterentwickelt, wie sie zu meinem Leben passt.

Ich bediene inzwischen keine großen Kunden mehr. Sondern lieber spezifisch kleinere Kunden, denen ich auch gut helfen kann (speziell Zahnärzt:innen wie dich ;-))

Und trotzdem... Tappe ich hin und wieder in mein selbst gebautes Hamsterrad. Wenn ich "mehr" will...

  • Nehme ich Kund:innen an, die eigentlich nicht zu mir passen
  • Helfe ich allen möglichen Leuten, obwohl es mir oft nur Energie raubt
  • Fühle ich mich mit all den Aufgaben und Verantwortungen überfordert

Auf einmal arbeite ich in einem Unternehmen, das mir nicht mehr so viel Spaß macht. Das sich eher anstrengend anfühlt.

Der Weg aus dem Hamsterrad

Immer wenn ich an diesem Punkt stehe, versuche ich mich zu besinnen. "Ich bin doch selbstständig. Ich darf doch selbst bestimmen..."

  • Wann ich arbeite
  • Mit wem ich arbeite
  • Und mit wem ich nicht arbeite

Denn am Ende soll es ja auch Spaß machen oder? ;-) Im Alltag ist es oft schwer zu erkennen. Aber man hat im Endeffekt alle Zügel selbst in der Hand.

Und du als Zahnarzt? Bei dir ist das genau so. Du darfst natürlich der edle Samariter sein, der allen hilft. Wenn dich das erfüllt und du dir das wünscht.

Du musst das aber nicht tun.

Vielleicht wünschst du dir ja auch etwas anderes... Zum Beispiel:

  • Patient:innen, die deine Expertise zu schätzen wissen
  • die dich als Expert:in aufsuchen und gerne für deine Leistung bezahlen
  • Und eine Praxis in der du einfach gerne arbeitest, weil du wirklich zu 80% das machst, was dir auch Spaß macht (100% sind immer schwierig oder?)

Die gute Nachricht? Das ist möglich.

Durch eine glasklare Positionierung, gutes Praxismarketing und konsequentes Umsetzen kannst du deinen Patientenstamm so gestalten, wie du ihn gerne haben möchtest. Kein "Abarbeiten" deiner Patient:innen mehr. Sondern gezielt mehr von den Fällen, die dir besonders Spaß machen. Und für die deine Patient:innen besonders dankbar sind.

Bereit für deinen neuen Patientenstamm? Lass uns in einer Praxisanalyse gemeinsam sehen, wie du ihn für dich gestalten kannst: https://praxismarketing.mariusblau.de/praxisanalyse/

Viele Grüße,
Marius

Profilbild Marius Blau
Über mich
Ich bin Marius Blau unterstütze Zahnärzt:innen dabei, digital sichtbar zu werden und mehr Wunschpatienten zu gewinnen – mit SEO, Google Ads, top-Bewertungen und klarer Positionierung.