Hey hey,
ich hoffe es geht dir gut. Zuletzt hatte ich die Zusammenarbeit mit einer neuen Praxis gestartet. Der Schwerpunkt der Praxis liegt auf "Funktionsdiagnostik und Funktionstherapie".
Bei der Praxisanalyse musste ich erst einmal googlen, um herauszufinden, was das für mich als Patient eigentlich bedeutet. Und habe dabei herausgefunden, welche Probleme durch die Spezialisierung gelöst werden können.
Dadurch habe ich verstanden, dass der Schwerpunkt Probleme wie
- Zähneknirschen
- Kopfschmerzen und Migräne
- sowie Tinnitus
behandeln kann. Auf der Website des Zahnarztes waren diese Beschwerden jedoch nicht ohne Weiteres aufgelistet.
Warum ist das ein Problem?
Stell dir einmal vor, ich würde meine Leistungen als Praxismarketing Experte damit verkaufen, dass ich
- Experte im Performance Marketing bin
- genau weiß, wie man Tracking einrichtet
- mich mit local SEO auskenne
Du würdest dich wahrscheinlich fragen, was das damit zu tun hat, dass du einfach nur deine Wunschpatient*innen für dich gewinnen möchtest. Genau so verhält es sich mit deiner Website und Patientenansprache auch.
Warum „Patientensprache“ so wichtig ist
- Vertrauen und Verständnis: Wenn Patient*innen sich verstanden fühlen, gehen sie den Weg der Behandlung viel lieber und engagierter mit dir mit.
- Mehr Termine: Wer sich gut abgeholt und sicher fühlt, bucht eher einen Termin.
- Starke Online-Präsenz: Gerade auf der Website entscheidet die Ansprache oft darüber, ob jemand weiterliest oder sofort wieder wegklickt.
So sprichst du die Sprache deiner Patient*innen (auch online)
Um deine Patient*innen bestmöglich abzuholen, empfiehlt es sich immer zu überlegen, welche Probleme sie wohl aktuell plagen. Was ist der Wunschzustand deiner Patient*innen? Womit kannst du ihnen helfen?
Ein guter Leitsatz:
Patient*innen buchen dann Termine bei dir, wenn du ihre Probleme besser beschreiben kannst, als sie selbst. Denn dann glauben sie automatisch auch, dass du diese für sie lösen kannst.
Hier ein kleiner Leitfaden für eine Unterseite, die auf deine Patient*innen fokussiert ist:
- Empathische Einleitung
Starte jede Unterseite mit den typischen Problemen, Ängsten oder Fragen deiner Patient*innen. Beispiele:- „Haben Sie oft Kieferschmerzen?“
- „Schnarchen Sie nachts und wachen unausgeruht auf?“
- „Leiden Sie unter starkem Zahnfleischbluten?“
Wer sich hier wiederfindet, liest sofort weiter.
- Zeige die Lösung auf – ohne Fachchinesisch
Erkläre kurz und prägnant, wie du helfen kannst. Verzichte weitgehend auf komplizierte Fachbegriffe – oder erläutere sie so, dass jede*r sie versteht.
- Ablauf skizzieren & Expertise hervorheben
Beschreibe Schritt für Schritt, wie eine Behandlung abläuft. So nimmst du Patient*innen Unsicherheiten und Ängste. Hebe zudem hervor, warum ausgerechnet deine Praxis dafür besonders qualifiziert ist – zum Beispiel durch spezielle Fortbildungen, besondere Technik oder jahrelange Erfahrung. Achte jedoch auch darauf, dass du nicht zu sehr ins Detail gehst.
- Relevante Bewertungen einbinden
Teile echte Patient*innenstimmen, die sich genau auf das jeweilige Thema beziehen. Das schafft Vertrauen und zeigt auf einen Blick, dass du wirklichen Mehrwert bietest, den deine Patienten zu schätzen wissen.
- Klare CTAs (Call to Actions) einsetzen
Biete am Ende jeder Seite und ggf. auch in der Seitenmitte die Möglichkeit zur Terminbuchung oder Kontaktaufnahme. Wenn Patient*innen gerade überzeugt sind, sollten sie nicht erst lange nach deiner Telefonnummer suchen müssen.
Dein Vorteil: Begeisterte Patient*innen, die dir vertrauen
Sprichst du die Sprache deiner Patient*innen, stärkst du nicht nur deren Vertrauen in dich, sondern stellst sicher, dass sie sich für deine Praxis entscheiden – weil sie spüren, dass du ihre Probleme wirklich verstehst.
Dein Wettbewerbsvorteil: Wodurch du dich abhebst
Mit einer patientenzentrierten und klar verständlichen Ansprache unterscheidest du dich deutlich von anderen Praxen (es ist erstaunlich, wie viele Praxen die obigen Tipps nicht umsetzen). Indem du Patient*innen auf Augenhöhe begegnest, hebst du dich vom Wettbewerb ab:
- Mehr Sichtbarkeit durch positive Weiterempfehlungen und Online-Bewertungen
- Weniger Hemmschwelle bei Patient*innen, Kontakt aufzunehmen
- Professioneller Gesamteindruck, der das Vertrauen in deine Leistungen stärkt
Was es beim Erstellen der Seiten zu beachten gilt
Im Optimalfall schlägst du mit deinen patientenzentrierten Seiten zwei Fliegen mit einer Klappe:
- Du sprichst deine Patient*innen besser an und erhöhst die Terminbuchungen
- Und du wirst bei Google besser auffindbar, da deine Unterseiten auch SEO optimiert erstellt wurden (dadurch erhältst du mehr Websitebesucher)
Wenn du interessiert bist, welche Seiten du bei dir am besten optimieren solltest, wie das geht und wie lange es dauert, bis du dadurch mehr deiner Wunschpatient*innen anziehst, kannst du dir hier einen kostenlosen Termin mit mir buchen.
Hab eine schöne Restwoche und bis bald,
Grüße,
Marius


