Im Sommer hatte ich ein Kennenlerngespräch mit zwei Praxisinhabern. Sie wollten gerne besser verstehen, wie sie mehr passende Patient:innen gewinnen können. Und wahrscheinlich vor allem: Warum das noch nicht längst passiert.
Denn eine Agentur war bereits für sie tätig. Monatlich war ein Honorar fällig (zusätzlich zu den Google Ads Ausgaben). Allerdings hatten die Inhaber keine Transparenz darüber, ob Patient:innen über die Bemühungen gewonnen wurden.
In Ihren eigenen Zahlen konnten Sie zumindest keine Veränderung spüren.
Unterschied #1: Marketing als Investition, statt reinen Kostenfaktor betrachten
Die beiden haben sich für Marketing entschieden, obwohl es zu Beginn immer erstmal bedeutet, Geld zu investieren. Das Bedürfnis in der Zukunft eine Verbesserung des Patientenstamms herbeizuführen war größer, als die Versuchung nichts zu tun.
Und Praxisinhaber:innen, die zu dieser Perspektive wechseln, haben den ersten Schritt für erfolgreiches Marketing getan: Sie haben ihr wofür für sich selbst beantwortet – und handeln entsprechend.
Unterschied #2: Sichtbarkeit wird als Verantwortung betrachtet, nicht als notwendiges Übel
Die Beiden waren genau auf dem richtigen Weg: Sie wollten endlich besser verstehen, was in ihrem Marketing funktioniert und was nicht. Und haben deshalb durch mich eine Zweitmeinung eingeholt.
Sie wollten sich stückweise von ihrer Agentur lösen und selbst besser verstehen, was im Marketing möglich ist. Ich habe meine Tipps geschildert – zu einer Zusammenarbeit kam es schließlich nicht. Denn die Vertragslaufzeit mit der Agentur betrug 2 (!!) Jahre.
Trotzdem ist genau dieser Schritt Gold wert: Sobald du als Praxisinhaber:in erkennst, dass Marketing "mit dir" immer besser funktionieren wird als reines Marketing "für dich", überholst du einen Großteil deiner Wettbewerber:innen. Anstatt blind einer Agentur zu folgen, hast du einen Wachstumspartner an der Seite, der mit dir eine Strategie entwickelt und umsetzt, mit der du deine Praxisziele erreichst.
Unterschied #3: Es wird langfristig gedacht
Marketing kann sich schnell anfühlen, als würde Geld verbrannt. Patient:innen kommen zwar, aber bringen nicht gleich den nötigen Umsatz, um die Marketingkosten zu decken.
Erfolgreiche Praxen wissen im vorhinein: Das ist völlig normal. Denn Rentabilität kommt nicht sofort, sondern durch Patientenbindung. Wenn du deinen Umsatz / Patient, deine Gewinnmarge und die Kosten / Neupatient im Marketing kennst, weißt du genau, ab wann ein Neupatient für dich rentabel ist. Und kannst dein Marketing entsprechend ruhig und strategisch angehen.
So kommst du langfristig ans Ziel und kannst deine Praxis so ausrichten, dass du dich langfristig mit ihr wohl fühlst.
Viele Grüße,
Marius
P.S. Ich helfe ab Dezember einer kleinen Gruppe an Praxen dabei, ihr Marketing durch meine Hilfe selbst zu verstehen und zu steuern. Ziel ist es bei Google für passende Patienten dauerhaft als #1 sichtbar zu sein und so einen konstanten Neupatientenstrom zu gewinnnen. Alles ohne dauerhafte Abhängigkeit einer Agentur. Aktuell sind noch zwei Plätze frei.


