SEA steht für Search Engine Advertising, also bezahlte Anzeigen in Suchmaschinen. Du zahlst pro Klick und erscheinst genau bei den Suchanfragen, die du vorher festlegst, ab dem Tag, an dem die Kampagne startet. Als SEA Freelancer baue und betreue ich Suchkampagnen, die für dich planbar Anfragen bringen.
Nein, auch wenn beides oft synonym verwendet wird. SEA ist der Oberbegriff für bezahlte Anzeigen in Suchmaschinen. Google Ads ist die Werbeplattform von Google und damit der wichtigste SEA-Kanal, aber nicht der einzige.
Zu SEA gehören auch Suchanzeigen bei Microsoft Ads (früher Bing Ads), die unter anderem auf Bing ausgespielt werden. Die gehören wiederum nicht zu Google Ads. Umgekehrt kannst du über Google Ads auch Anzeigen schalten, die gar nichts mit Suche zu tun haben, etwa Banner auf anderen Websites oder Videos auf YouTube. Das ist dann kein SEA mehr.
In Deutschland findet der Großteil aller Suchen bei Google statt, deshalb ist Google Ads fast immer der Kern meiner Arbeit. Microsoft Ads nehme ich dazu, sobald eine Kampagne bei Google funktioniert: Sie lässt sich weitgehend übernehmen, die Klickpreise sind oft niedriger, die Reichweite aber deutlich kleiner.
Beide sorgen dafür, dass du gefunden wirst, wenn jemand nach deinem Angebot sucht. Der Unterschied liegt darin, wie du dir den Platz sicherst.
Bei SEA kaufst du ihn. Du bist sofort sichtbar, kannst Budget, Region und Suchbegriffe genau steuern und siehst nach wenigen Wochen, welche Anzeigen Anfragen bringen. Sobald du das Budget stoppst, bist du aber auch sofort wieder weg.
Bei SEO erarbeitest du ihn über die Inhalte und Technik deiner Website. Du zahlst nicht pro Klick, dafür dauert es Monate, bis eine Seite oben steht, und du hast wenig Kontrolle darüber, wofür genau.
Meine Arbeit ist vorerst ausschließlich SEA: Kampagnen aufbauen, steuern und so optimieren, dass aus Klicks Anfragen werden. Wenn in deinem Fall auch SEO Sinn macht, können wir gerne darüber sprechen, wie wir diesen Kanal für dich ebenfalls aufbauen.
SEA funktioniert nicht für jedes Angebot gleich gut. Ob es sich für dich lohnt, hängt vor allem von drei Fragen ab.
Wird dein Angebot aktiv gesucht? SEA zeigt Anzeigen nur dann, wenn jemand bei Google nach etwas sucht. Fragen Menschen dort bereits nach dem, was du anbietest, erreichst du sie genau im Moment ihres Interesses. Ist dein Angebot dagegen so neu, dass es erst erklärt werden muss, fehlen die Suchanfragen, auf die eine Anzeige ausgespielt werden könnte. Dann ist SEA nicht der richtige Startpunkt.
Ist ein neuer Kunde genug wert? Du zahlst für jeden Klick, auch für die, aus denen keine Anfrage wird. Das rechnet sich, wenn ein gewonnener Kunde für dich deutlich mehr wert ist als die Klicks, die du bis dahin bezahlt hast. Ein Beispiel: Kostet ein Klick 4 € und wird jeder zwanzigste Besucher zur Anfrage, zahlst du 80 € pro Anfrage. Bringt dir ein Auftrag mehrere tausend Euro, ist das ein gutes Geschäft. Bei einem Produkt für 30 € eher nicht.
Brauchst du Anfragen planbar und bald? SEA wirkt ab dem Tag, an dem die Kampagne startet, und lässt sich jederzeit hoch- oder herunterfahren. Das passt, wenn du nicht monatelang warten willst oder ein neues Angebot testen möchtest. Schon nach wenigen Wochen siehst du, ob Nachfrage da ist und zu welchem Preis du sie bekommst, ohne dich langfristig festzulegen.
Kannst du alle drei Fragen mit Ja beantworten, ist SEA für dich einer der verlässlichsten Wege zu neuen Kunden.
Egal ob du Leads gewinnen, Produkte im Onlineshop verkaufen oder ein digitales Angebot vermarkten willst: Ich begleite deine Suchkampagnen vom ersten Blick ins Konto bis zur laufenden Optimierung.
Am Anfang steht die Analyse. Wenn du bereits ein Google-Ads-Konto hast, prüfe ich es im Rahmen der Marketinganalyse auf ungenutztes Potenzial und priorisiere, was sich am schnellsten auszahlt. Oft liegen die größten Hebel dort, wo Budget auf Suchbegriffe fließt, die gar keine Anfragen bringen. Für neue Kampagnen recherchiere ich die Suchbegriffe, mit denen deine Kunden tatsächlich nach deinem Angebot suchen, damit dein Budget von Anfang an bei den richtigen Menschen landet.
Dann baue ich die Kampagnen auf. Meist starten wir mit Suchkampagnen, weil du dort Menschen erreichst, die sich bereits aktiv mit deinem Thema beschäftigen. Verkaufst du Produkte, kommen Shopping-Kampagnen dazu, die deine Artikel mit Bild und Preis direkt in den Suchergebnissen zeigen. Die Gebotsstrategie richte ich nach deinem Ziel aus, und nicht jede Kampagne braucht dieselbe: Manche sollen möglichst viele Klicks bringen, andere Anfragen zu einem festen Preis. Läuft eine Kampagne bei Google stabil, übertrage ich sie auf Wunsch zusätzlich zu Microsoft Ads. Menschen, die deine Website schon besucht haben, können wir per Remarketing gezielt noch einmal ansprechen.
Kristallklares Tracking ist die unabdingbare Voraussetzung. Deshalb richte ich über den Google Tag Manager das Conversion-Tracking und Google Analytics ein, sodass wir genau sehen, welche Anzeige und welcher Suchbegriff zu einer Anfrage oder einem Kauf geführt hat. Erst damit lässt sich Budget gezielt dorthin verschieben, wo es am meisten bringt.
Und ich schaue über den Klick hinaus. Die beste Anzeige nützt wenig, wenn die Seite dahinter nicht hält, was sie verspricht. Ich prüfe, ob Anzeige und Zielseite zusammenpassen, damit du nicht für Besucher zahlst, die gleich wieder abspringen. Wo es sinnvoll ist, entsteht dafür eine eigene Landingpage, die Besucher gezielt zu einem Schritt führt, zum Beispiel zur Anfrage.
Mehr Infos zum Thema findest du auch auf meiner Seite Google Ads Freelancer.







